Heute gab es eine Sekunde, sicher nicht mehr, wo ich ein bisschen Hoffnung gefühlt habe. Das Gefühl war schnell weg. Aber es war da und es ist wenigstens ein Beweis dafür, dass es mal besser wird. Wir müssen ja weiter, damit wir wachsen können. Dazu brauchen wir eine Menge Enttäuschungen, Erfahrungen, Veränderungen. Ich habe nie Angst vor Veränderungen gehabt. Aber wenn man so sehr an etwas hängt, dann ist es eben schwer, sich an sie anzupassen. Manchmal bleiben wir stehen, weil wir nicht wissen, wie wir weiter sollen oder können. Das Leben geht aber weiter, auch ohne uns... ich glaube aber nicht, dass es so schlecht ist. Es gibt ja Momente, die wir nur für uns brauchen. Damit wir wieder einatmen können. Nur einatmen, nicht zurückschauen. Und dann gehts wieder. Dann kann man weiter. Ich bleib jetzt auch kurz stehen, mach die Augen zu, atme tief ein, schlag die Augen wieder auf und versuche meinen Weg zu finden. Es tut aber immer noch Weh, dass so eine Sache zu Ende gegangen ist, an dem ich auch einen Teil hatte.

11.11.09 22:32, kommentieren

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07.08.2009

Vielleicht ist es doch nicht so schlecht. Oder eigentlich doch... es ist sehr schlecht, es tut voll weh. Aber vielleicht ist noch nicht alles verloren. Komisch aber, dass alles so kommt. Ich habe vor ein paar Tagen nachgerechnet, und hab feststellen müssen, dass ich so ungefähr jedes halbes Jahr eine Veränderung habe. Da passiert immer was, was alles gleich kaputt macht. Zerstört. Ein Ende ist immer ein Anfang, das ist klar. Ich verstehe es aber nicht, wieso etwas zu Ende gehen muss, damit was neues anfangen kann. Und da ist die Zeit auch noch. Jeder hat das Sprichwort schon mit 3 gelernt... und wir wissen sehr wohl, dass die Zeit wirklich da ist, der ständige begleiter, der angeblich die Wunden, und zwar alle Wunden heilt Nicht, dass ich keine Verluste hätte... hab ich natürlich und mir tut das Herz nicht zum ersten Mal weh. Auch nicht zum letzten mal, ist auch selbsverständlich. Aber... aber... aber... und es gibt immer ein aber... aber es gibt einfach Sachen, die man nicht verlieren kann. Wir sagen ja oft, ich will dies oder das nicht verlieren. Und was ist mit denen, die man nicht verlieren kann? Weil man daran so sehr hängt? Ich weiß nicht, wie ich es richtig erklären könnte. Versuchen wir es mal so... ich weiß, wenn meine Beziehung zu Ende geht, dann werde ich mich mies fühlen. Wieder verloren. Und dann werde ich wieder im Kreis gehen. Aber aus so einem Loch bin ich immer rausgekommen. Ein kleines Licht gibt es ja immer. Vor dem Weg hab ich keine Angst. Ich weiß, was ich verkraften kann. Ich will aber nicht immer der Verlierer sein, der weggestoßen wird. Ich habe aber Fehler. Es liegt wirklich an mir, dass man mich nicht mehr will. Und es tut mir so weh, dass ich nicht der Mensch bin, den er braucht. Ich glaubte, es passt, dass wir wirklich was gemeinsames haben und dass wir viel gemeinsam durchmachen können. Dass wir gemeinsam stark sind. Aber in Wirklichkeit schaut es ganz anders aus. Ich sauge ihm seine Lebensfreude, seine Kraft aus. Ihm bleibt nichts übrig, ist nicht mehr glücklich und ich... ich stehe da und heule, weil ich ihm was angetan habe, und ich es übrehaupt nicht gemerkt habe. Es tut mir so weh... so sehr...

 und dann 11.08.2009

Meistens sind wir selber, die uns im Weg stehen. Man versteht oft nicht, dass man etwas für das Leben tun muss. Dass die Träume nur von sich nie verwirklicht werden können. Jeder weiß aber, dass man auf dem Weg zur Verwirklichung sehr viel verlieren kann. Sehr sehr viel. Deshalb auch ich habe Angst. Ich sehe einen Weg, dem ich gerne folgen würde, aber andererseits auch wieder nicht, weil ich dann sofort Abschied von einigen Sachen nehmen sollte. Ich sage so oft, dass das Leben so oder so weitergeht und dass man unmöglich alles beibehalten kann. Ich will das auch nicht. Ich brauche nicht alles. Trotzdem will ich alles haben. Jetzt im Moment nur, dass alles gut geht. Dass ich nichts verliere und trotzdem anfangen kann, ein Leben, eine Zukunft aufzubauen. Mir scheint es aber, als gäbe es gar keine Kompromisse. Ich muss mich entcheiden und etwas werde ich ubedingt hinter mir lassen müssen. Irgendwo tief in mir weiß ich ja, was genau, aber das will ich einfach nicht verlieren. Obwohl die andere Seite vielleicht genau den Wunsch hätte. Und so ist es noch viel schlimmer.

und heute 09.11.2009

Das hab ich noch im August geschrieben. Mit in Paar anderen Posts zusammen. Das Thema ist das Selbe... und jetzt kann ich sagen, es ist passiert, wovor ich Angst hatte. Nach einem Jahr haben wir uns getrennt. Es gibt Momente, wo es mir gut geht weil ich zum Glück gar nichts außer Leere fühle. Aber meistens geht es mir voll scheiße. Und ich kann gar nichts damit anfangen. Es sind Tränen geflossen, Sachen wurden ausgesprochen. An den ersten Tagen habe ich mich erleichtert gefühlt, weil ich dachte, vielleicht war die Entscheidung doch richtig, weil er so glücklich sein kann. Aber da habe ich Unterstützung gehabt. Mama, Schwester, andere Schwester, ehemalige beste Freundin und bester Freund waren für mich da. Jetzt kommt aber die harte Tour. Wieder alleine, wieder ein Neuanfang, wieder einsame Tage und Abende... Jetzt könnte ich sagen, ok, dann jede Zeit verbringe ich mit der Arbeit und beschäftige mich mit dem Studium... aber ich kenne mich, ich weiß, wenn ich alleine bin, wenn ich mich verloren fühle, dann mach ich rein gar nichts. Bevor ich ganz tief unten bin, muss ich was tun. Ich habe aber Angst. Und das blockt mich total. Es tut mir so weh, dass es kaputt gegangen ist und dass ich ihn verloren habe.

9.11.09 18:42, kommentieren